Kurz - Vita

  • geboren und aufgewachsen in Flensburg
  • 1980 Abitur am Fördegymnasium
  • 1981 bis 1985 Bürokauffrau/Betriebswirtin; Lehre bzw. Studium im Flensburger Zeitungsverlag GmbH
  • 1986 bis 1988 Buchhandelslehre in Flensburg bei Bücher Rüffer
  • 1991 bis 2007 in Nordfriesland, seit 1992 Mutter eines Sohnes
  • bis 2007 im Buchhandel tätig, davon zehn Jahre selbstständig
  • Feldenkrais-Studium 2004 bis 2008 am Feldenkrais-Zentrum Heidelberg, Abschluss mit Zertifikat nach Verbandsrichtlinien (FVD)
  • seit 2009 selbstständige hauptberufliche Feldenkraislehrerin mit eigener Praxis in Flensburg (Gruppentermine, Einzeltermine, Hausbesuche, Bildungsurlaub)
  • 2014 - 2015 Fortbildung zur zertifizierten Faszientherapeutin 
  • "Myofascial Release" mit Abschluss
  • 2019 Fortbildung zur Schulmediatorin (Seniorpartner in School) und in Gewaltfreier Kommunikation (nach Marshall B. Rosenberg);
    seit August
     ehrenamtliche Tätigkeit in einer Flensburger Schule

Warum "Feldenkrais"?

Meine spontane Antwort ist: "Was denn sonst?!" 
Aber so einfach ist das natürlich doch nicht.

Ich bin Mitte der neunziger Jahre durch Bücher und durch eine Feldenkrais-Lehrerin auf die Methode aufmerksam geworden.
In die Bücher zu schauen hat mich überhaupt nicht weiter gebracht; ich verstand nicht, worum es da ging. Ich musste und wollte Feldenkrais praktisch erfahren.
Interessant war, dass ich nicht so einfach in einen der Kurse kommen konnte – sie waren immer ausgebucht! 
Als ich endlich einen Platz hatte, erlebte ich etliche Überraschungen.

Die Feldenkrais-Lehrerin stellte ständig Fragen zum Befinden und Spüren, die keiner im Raum beantwortete! Ich konnte die Bewegungen, die angesagt wurden, machen wie ich wollte, es gab kein Richtig und kein Falsch! Wir sollten uns nicht anstrengen! Jede Bewegung sollte klein und leicht gehen können, keine Wiederholung war eine Wiederholung, sondern ein neues Erforschen der "selben" Bewegung.
Da ich Spaß an Bewegung habe, dachte ich, das könne ich alles ganz leicht.
Aber plötzlich tauchten Übungen auf, die nur auf der einen Körperseite leicht und selbstverständlich waren, auf der anderen Seite konnte ich sie nicht! Und nun?
Wie sollte und konnte ich mit dieser neuen und vermeintlich unangenehmen Erfahrung bloß umgehen? 

Im ersten halben Jahr in der Feldenkraisgruppe bin ich abends auf meiner Feldenkraismatte regelmäßig für eine kurze Phase eingeschlafen... Umso erstaunlicher war die Feststellung, dass sich mein Körpergefühl trotzdem jedesmal verändert hatte. Oft musste ich für den Nachhauseweg meinen Rückspiegel im Auto verstellen: Ich war irgendwie länger!!!
Im Laufe der Jahre verschwanden meine Hüft- und Knieprobleme. Rückenschmerzen von der Gartenarbeit oder Kopfschmerzen konnte ich mit Feldenkrais-Übungen selbst beeinflussen! Ich bin noch beweglicher geworden und anders beweglich – nicht nur körperlich sondern auch geistig.

Und dann kam der Tag, an dem meine Feldenkrais-Lehrerin von den Feldenkraisausbildungen erzählte und Unterlagen mitbrachte. Ich habe drei Ausbildungszentren angeschrieben. Als die Antwort aus Heidelberg kam, wusste ich sofort: Da will ich hin!

Bereits das erste Sommersegment meiner Ausbildung hat mein Leben nachhaltig verändert...! Und so ist es weiter gegangen! 
Eine Kollegin hat es so ausgedrückt:

"Du veränderst dich nicht – du schälst dein innerstes Selbst wieder heraus!"

Genau das ist es!

Also: Feldenkrais – weil: 

  • ich das Lernen neu gelernt habe und so weiter neu und gerne lerne
  • ich erkannt habe: Beweglichkeit findet im Gehirn statt...!!!
  • neugierig sein und spielerisch forschen einfach Spaß macht
  • ich jetzt davon überzeugt bin, dass ich bewegt und beweglich älter werden kann – und will!
  • ich nach wie vor dabei bin zu "schälen"
  • diese Erfahrungen weiterzugeben Erfüllung bedeutet für mich



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